
P R E S S E - I N F O
Für die Berichterstattung durch Journalisten ist im
Pressebereich eine aktuelle Zusammenstellung der persönlichen Informationen über Christoph Bayer, seinen politischen Werdegang und die politischen Schwerpunkte seiner Arbeit als Landtagsabgeordneter zum Download hinterlegt.
Darüber hinaus enthält diese Rubrik aktuelle Pressefotos zur freien Verwendung.
P R E S S ESpagat für Abgeordnete
KANDERN. Die Wahlkreisreform ist nicht nur für betroffene Gemeinden wie Kandern und Malsburg-Marzell kein angenehmes Kapitel, sondern auch für die Abgeordneten. Sie erleben derzeit einen kuriosen Spagat: Sie sind noch zuständig für ihren Wahlkreis im alten Zuschnitt, sollten sich aber auch um die neu hinzukommenden Gemeinden kümmern. Erst mit der nächsten Landtagswahl 2011 wird die Zuständigkeit wieder klar. So ist es nur folgerichtig, dass der SPD-Landtagsabgeordnete des neuen Wahlkreises Breisgau, Christoph Bayer, am Freitag Seite an Seite mit seinem Parteikollegen Rainer Stickelberger nach Kandern kommen wird.
Christoph Bayer kennt Kandern bereits. Am Freitag möchte er sich dort aber auch offiziell vorstellen. "Es ist guter Brauch", meint er im Gespräch mit der BZ. Er wolle sich als Person zeigen und die Gemeinde besser kennenlernen. Wobei es gewiss 2010 noch weitere Besuche geben werde, sagt er. Zum Beispiel in Schulen und Einrichtungen Kanderns. Sozial- und Bildungspolitik seien seine Schwerpunkte, ergänzt Bayer.
Christoph Bayer gehört dem Landtag seit 2001 an. (Foto: privat)
Am morgigen Freitag wird er sich zunächst mit seinem Amtskollegen Stickelberger um 10 Uhr mit Bürgermeister Winterhalter unterhalten. Im Anschluss daran werden Rainer Stickelberger und Christoph Bayer sich mit dem Vorstand des SPD-Ortsvereins und Mitgliedern der Fraktion um 11.15 Uhr im Gasthaus Brüderle treffen, um über landespolitisch bedeutsame Themen wie die Regio-S-Bahn oder die Zukunft der Schulen zu sprechen.
Was die Zeit bis zur Wahl 2011 betrifft, so kündigt Bayer an, sich mit Blick auf seine neuen Gemeinden eng mit dem noch für sie zuständigen SPD-Landtagsabgeordneten Stickelberger abstimmen zu wollen. Er bekennt, dass die Wahlkreisreform auch für ihn kein Wunschkind sei. Da sein neuer Wahlkreis weniger Bürger, aber mehr Fläche umfasse, bringe dies auch weitere Wege und eine weitere Arbeitsbelastung mit sich. "Ich verliere auch Gemeinden, die mir teuer waren", gibt er zu. Nun sei die Sache aber entschieden: "Ich bin guter Dinge, dass wir das hinkriegen." Mit Blick auf seinen Antrittsbesuch meint Bayer: "Ich freue mich auf Kandern." Im Internet hat er sich über die Stadt zusätzlich informiert. Eines ist im Übrigen schon klar: Christoph Bayer, seit 2001 Abgeordneter, wird bei den Wahlen 2011 wieder kandidieren. Trotz seiner dann 62 Jahre. "Ich habe nochmal Lust dazu", sagt er und erinnert daran, dass es viel ältere Abgeordnete gebe.

Victoria Langelott.
Aus der Badischen Zeitung vom 28. Januar 2010

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