P R E S S E
Entscheidung des Regierungspräsidiums zu Bahnplänen in Offenburg
Bayer fordert Konsequenzen für die "Bürgertrasse"
"Das Nein des Regierungspräsidiums zu den Bahnplänen in Offenburg ist für mich ein Signal, auch auf anderen Abschnitten eine menschen- und umweltfreundliche Trasse zu realisieren", kommentiert der SPD-Landtagsabgeordnete Christoph Bayer die jüngste Entwicklung. Er fordert daher nun auch Konsequenzen für die weiteren Abschnitte, da "Baden 21" als Gesamtprojekt zu realisieren sei.
Die entschiedene Ablehnung der Bahnpläne für Offenburg durch das Regierungspräsidium Freiburg habe, so Bayer, nicht nur die Tür für einen Tunnel in Offenburg weit aufgestoßen, sondern auch für Alternativpläne in anderen Streckenabschnitten. Der Abgeordnete fordert die Bahn daher auf, die bisherige Planung zu stoppen, bis Klarheit über das weitere Vorgehen herrsche. Es dürfe nicht noch mehr Zeit und Geld in die von der Bevölkerung mehrheitlich abgelehnte Bahnplanung gesteckt werden. Denn nicht nur die Offenburger, sondern auch die leidgeprüften Bürger zwischen Buggingen und Freiburg haben gute Gründe, die Bahnpläne abzulehnen und stattdessen eine menschen- und umweltfreundliche Trassenführung zu verlangen, wie Bayer als Mitglied der Bürgerinitiative seit langem fordert.
Die Bürgertrasse mit den entsprechenden Tieferlegungen sei den Planungen der Bahn in allen Belangen überlegen. Nachdem der Landtag mit Ausnahme der Grünen beschlossen habe, die zusätzlichen Kosten einer menschen- und umweltfreundlichen Bahnplanung im Rheintal mitzufinanzieren, müssten nun auch die weiteren Streckenabschnitte zur Chefsache für Ministerpräsident Mappus werden, damit auch die Belange der Bevölkerung im Markgräflerland entsprechend berücksichtigt werden.
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