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Der Wechsel hat begonnen

Bildungspolitischer Sprecher und Mitglied im Integrationsausschuss

Bildung ist einer der Kernbereiche der neuen Regierung in Stuttgart. Als bildungspolitischer Sprecher seiner Fraktion kommen vielfältige Aufgaben auf Christoph Bayer zu, die durch die neue Perspektive als Regierungspartei besondere Bedeutung bekommen. Die Rolle scheint wie auf ihn und seine Kompetenzen zugeschnitten: War doch Bildungspolitik auch in der Vergangenheit sein zentrales Thema.
Der zweite Arbeitsschwerpunkt Bayers: Mitglied im Integrationsausschuss. Eine solche Funktion war vor der Wahl nicht abzusehen, denn einen solchen Ausschuss gab es noch nicht. Für innovative Politik, in der gesellschaftliche Wirklichkeit mit gestaltet wird, ist hier das Feld offen.

Arbeitsschwerpunkte für die nächsten fünf Jahre

Spannende Aufgaben für Bayer, die ihn aber nicht abhalten werden, die Anliegen der Menschen in seinem Wahlkreis mit Engagement auf der politischen Bühne zu vertreten. Auch ohne Mitglied im Agrarausschuss zu sein liegt ihm der ländliche Raum weiterhin am Herzen. "Ich werde meinen dialogorientierten Politikstil auch als Mitglied einer Regierungsfraktion weiter pflegen. Dies gilt nicht nur für mein persönliches "Auftreten", sondern auch für mein gesamtes Team. Ich freue mich auf Begegnungen und Austausch mit Menschen, die Lust haben sich zu engagieren."

Bildungspolitischer Sprecher - was ist das?

Der bildungspolitische Sprecher ist der Bildungsfachmann seiner Fraktion. Er bereitet politische Positionen vor und kommuniziert sie in der Fraktion und nach außen. Dazu braucht er fachliche Kompetenzen und einen starken Rückhalt bei seinen Fraktionskollegen. Aber auch die Koordination der bildungspolitischen Aufgaben mit den Grünen gehört zum Arbeitsfeld. Automatisch ist der bildungspolitische Sprecher auch Mitglied im Fraktionsvorstand, wo die Fraktionsarbeit insgesamt inhaltlich und strategisch gesteuert wird.
Dass aus politischen Positionen auch politische Entscheidungen werden, ist der neuen Rolle als Regierungspartei zu verdanken, "eine Herausforderung und Verantwortung, der ich mir bewusst bin und auf die ich mich freue", so Bayer weiter. Können doch nun seine zentralen Themen ganz anders wirksam werden: Beste Bildung für alle, Bildungschancen unabhängig vom Geldbeutel oder Herkunft, soziale Gerechtigkeit, Aufstieg durch Bildung, aber nicht nur durch Bildung, sondern auch durch Sozial- und Infrastrukturpolitik. "Mein persönlicher Schwerpunkt wird neben den grundsätzlichen Bildungsfragen in den Bereichen außerhalb, vor und nach der Schule liegen: frühkindliche und vorschulische Bildung, Erwachsenenbildung, Elternbildung, aber auch politische Bildung. Ich bin weiterhin Mitglied im Kuratorium der Landeszentrale für politische Bildung." Ein erstes, auch programmatisches, Zeichen ist die Umbenennung des "Schulausschusses" in "Bildungsausschuss", denn Bildung ist mehr als Schule. Dennoch stehen weiterhin Schulentwicklungsprozesse im Fokus, bei denen Bayer seine besondere Aufmerksamkeit der Inklusion widmen wird.

"Integration" - schon lange Schwerpunkt der Arbeit

Für Christoph Bayer ist zwar der Ausschuss neu, nicht aber das Thema. "Ich werde im Integrationsausschuss vor allem die Bereiche interkulturelle Bildung und Religionsdialog bearbeiten", stellt Bayer die neue Aufgabe vor. Die Weiterführung und Vertiefung des Dialogs mit Migrantenorganisationen kann an viele Begegnungen Bayers aus den letzten Jahren anknüpfen, wie z.B. an den Besuch in der Bötzinger Moschee oder im Alevitischen Zentrum in Mülheim.
Besonders interessant wird sein, welche Arbeitsformen der Ausschuss für sich entwickelt, welche Aufgaben nimmt er sich vor, wie werden Themen diskutiert, wie kommt man gemeinsam zu guten Ergebnissen. Die Mitwirkung daran ist auch für Bayer eine neue Herausforderung.

 

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