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T E A M   B A Y E R

 

Zur Person

Ich bin am 06.11.1948 in Freiburg geboren, also das, was man ein echtes "Freiburger Bobbele" nennt. Kindheit und Jugend habe ich in Freiburg-Herdern verbracht. Schon damals galt mein großes Interesse der Jugendarbeit. Bei den Ministranten (St. Urban), der DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg und besonders bei der KJG (Katholische Junge Gemeinde) war ich auf verschiedenen Ebenen aktiv: Zwei Jahre war ich ehrenamtlicher Diözesanleiter der KJG. Nach dem Abitur am Friedrichsgymnasium habe ich zunächst ein Theologiestudium begonnen, dann aber Sozialarbeit studiert. Später habe ich diese Studien vertieft: Diplompädagogik an der Pädagogischen Hochschule (1976-1978) in Freiburg / Ausbildung in Systemischer Familientherapie (1982-1984).

Politisch wurde ich ganz wesentlich durch zwei Ereignisse geprägt: "Wyhl" und "Willy". Mein politisches Engagement hat nicht in den Gliederungen einer Partei begonnen, sondern im außerparlamentarischen Raum. Seit der Bauplatzbesetzung in Wyhl und dem Kampf gegen das geplante Kernkraftwerk haben mich die ökologischen Themen nicht mehr losgelassen. Ein Engagement im Sinne von Ehrhard Eppler und Herrmann Scheer waren die Folge. Der Kampf gegen das AKW Fessenheim hat mich zum Gründungsmitglied von TRAS gemacht.
Sozialdemokrat bin ich geworden, weil es Willy Brandt gab. Sein Programm: "Wir wollen mehr Demokratie wagen" hat mich nicht nur damals politisch angesprochen, es inspiriert mich bis heute. Gerade nach dem Regierungswechsel wird ein neues Kapitel sozial-ökologischer Erneuerung aufgeschlagen. Mehr Demokratie durch einen anderen Politikstil und ein neues Austarieren von parlamentarischen und direkten Demokratieelementen ist ein zentraler Bestandteil. Viele Jahre war ich "einfaches" SPD-Mitglied und habe auf OV-Ebene und in verschiedenen gewerkschaftlichen Gruppen mitgearbeitet. Erst viel später ist aus diesem ehrenamtlichen ein hauptamtliches Engagement geworden - als ich im Jahre 2001 als Abgeordneter in den Stuttgarter Landtag gewählt wurde.

Ich habe also vor meiner Mandatstätigkeit in mehreren beruflichen Stationen Erfahrungen gesammelt, die auch mein aktuelles politisches Engagement prägen und meine politische Fokussierung auf die Bereiche Kinder, Jugendliche, Bildung und Integration begründen und folgerichtig erscheinen lassen.

Dies waren meine beruflichen Stationen:
Jugendbegegnungsstätte Freiburg Haslach: Kinder- u. Familienarbeit sowie Stadtteilentwicklung (1974-1983)
Landeszentrale für politische Bildung, Außenstelle Freiburg: Seminare, Veranstaltungen und Erprobung innovativer Konzepte Politischer Bildung (1983-1987)
Internationaler Bund für Sozialarbeit: Aufbau von "ÖKO MOBIL Südbaden" und Bildungsveranstaltungen für benachteiligte Jugendliche (1987-1991)
Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald: Jugendpflege und Jugendhilfeplanung (1991-2001)

 

Politische Schwerpunkte

Die inhaltlichen Schwerpunkte meiner politischen Arbeit haben sich in den letzten Jahren - besonders nach der Regierungsübernahme - stark ausgeweitet. Natürlich liegen mir alle Fragen und Probleme des Wahlkreises und seiner Gemeinden besonders am Herzen. Hier werde ich weiterhin in der gesamten Themenbreite tätig sein. Die Region, ihre Menschen und Landschaften sind mir ans Herz gewachsen.
Fachpolitische wird in den kommenden Jahren die Entwicklung der Schulstandorte und der gesamte Vorschulbereich - einschließlich der Umsetzung des Rechtsanspruches in der Betreuung, im Mittelpunkt meiner bildungspolitischen Bemühungen stehen. Hinzu kommt die Umsetzung der UN Konvention für die Rechte von behinderten Menschen - bzw. alle den Bildungsbereich betreffenden Aspekte.
Als Bildungspolitischer Sprecher der SPD Landtagsfraktion bin ich Mitglied im Fraktionsvorstand. Persönliche Arbeitsschwerpunkte sind: bildungspolitische Grundsatzfragen und alle Bildungsbereiche die außerhalb, vor und nach der Schule liegen. Dies gilt auch für Erwachsenenbildung, die nach meiner Auffassung besonders auch Elternbildung einschließt.
Außerdem bin ich Mitglied im neu gebildeten Integrationsausschuss. Dort werde ich mich besonders interkulturellen Angelegenheiten und dem Dialog zwischen den Religionen widmen.
Den Bereich der Jugendpolitik habe ich an einen jüngeren Kollegen abgegeben, stehe aber auch künftig als Gesprächspartner zur Verfügung.
Weiterhin werde ich mit allem Nachdruck eine Politik für den Ländlichen Raum machen, auch wenn ich dem "Agrarausschuss" nur noch als stellvertretendes Mitglied angehöre.

Die Verbindung zu zivilgesellschaftlich bedeutsamen Gruppen ist mir wichtig. Ich habe mich schon immer als Scharnier von außerparlamentarischen Aktivitäten und parlamentarischer Arbeit gesehen. So ist es nicht verwunderlich, wenn mich die SPD Landtagsfraktion (wegen meiner Mitgliedschaft bei MUT) zur Kontaktperson gegenüber den Bürgerinitiativen entlang der Rheintalschiene (IG BOHR) gemacht hat.
Außerdem bin ich (wegen meiner Mitgliedschaft im Diözesantrat der Katholiken in der Erzdiözese Freiburg) die Kontaktperson der Landtagsfraktion zur Katholischen Kirche.

 

Nebenberufliche Tätigkeiten

In den vergangenen Jahren war ich in unterschiedlichem Umfang an verschiedenen Bildungseinrichtungen als Lehrbeauftragter und Dozent tätig: Katholische Fachhochschule für Sozialwesen, Pädagogische Hochschule Freiburg, Naturschule Freiburg, Evangelische Fachhochschule für Sozialwesen. Derzeitig bezieht sich dieses Engagement aber lediglich auf - eher sporadisch - angebotene Seminare an den Fachhochschulen. Mehr läst die knappe Zeit nicht mehr zu.

 

Privates

Was wäre das alles aber ohne einen verlässlichen familiären Hintergrund.
Ich bin verheiratet mit Marlene Schies. Sie stammt aus Burkheim, ist Sozialarbeiterin und Betriebswirtin der Landwirtschaft und hat einige Jahre den dortigen Bauernhof mitbewirtschaftet. Seit vielen Jahren ist sie beim Landwirtschaftsamt beschäftigt, das seit der "Teufel'schen" Verwaltungsreform ja zum Landratsamt gehört.
Ihr verdanke ich (neben vielem, was nicht über das Internet publiziert wird) besonders die Verbundenheit zum Ländlichen Raum und zur Landwirtschaft.
Ich bin ihr auch dankbar, dass sie mich in meiner gesamten Tätigkeit tatkräftig unterstützt und wir oft auch Termine gemeinsam wahrnehmen können.

Christoph Bayer mit seiner Ehefrau Marlene Schies

Wahlkreistermine gemeinsam wahrnehmen: Christoph Bayer und Marlene Schies.

Außerdem verbringen wir regelmäßig einen Teil unseres Urlaubs gemeinsam im Wahlkreis, z.B. bei der jährlichen Hautnah!-Sommertour.

Auf meine drei - inzwischen erwachsenen - Söhne Steffen, Marco und Florian aus erster Ehe mit Irene Senn bin ich stolz. Ich freue mich immer wieder auch etwas mit ihnen zu unternehmen, Gemeinsamkeit zu erleben und dabei Neues zu entdecken - und natürlich freue ich mich besonders über meine neue Rolle als Opa.

Spätestens hier wird deutlich:
Zwar geht es bei diesem Internetauftritt in erster Linie um Politik, aber: Politik ist nicht alles. Sie ist für mich eine Form von "Berufung auf Zeit", aber ich gehöre nicht zu denen, die sich im Hamsterrad der Politik befinden und nicht herausfinden.
Als kleiner Impuls dient mir manchmal ein Gedicht von Hermann Hesse.

Voll Blüten

Voll Blüten steht der Pfirsichbaum,
Nicht jede wird zur Frucht,
Sie schimmern hell wie Rosenschaum
Durch Blau und Wolkenflucht.
Wie Blüten geh'n Gedanken auf,
Hundert an jedem Tag. -
Lass blühen, lass dem Ding den Lauf!
Frag nicht nach dem Ertrag!
Es muss auch Spiel und Unschuld sein
Und Blütenüberfluss,
Sonst wär' die Welt uns viel zu klein
Und Leben kein Genuss.

Hermann Hesse

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