P R E S S E M E L D U N G
Christoph Bayer, MdL (SPD)

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Sonntag, 15. Januar 2012

Hebelschule in Schliengen wird Gemeinschaftsschule

Als eine von gut 30 "Starterschulen" bekam die Hebelschule grünes Licht vom Kultusministerium für ihr Gesamtkonzept. Das Konzept der Hebelschule hat das Kultusministerium in Stuttgart überzeugt! Wie der Wahlkreisabgeordnete Christoph Bayer (SPD) mitteilte, gehört sie zu den rund 30 Schulen in Baden-Württemberg, die mit dem nächsten Schuljahr 2012/2013 als erste an den Start gehen.



Den Film "Auf dem Weg zur Gemeinschaftsschule" können Sie hier in zwei Formaten downloaden: MP4-Format (ca. 110 MB) oder WMV-Format (ca. 95 MB)


"In Gemeinschaftsschulen werden Chancengerechtigkeit und Leistung in besonderer Weise miteinander verknüpft", erklärt Christoph Bayer, der auch bildungspolitischer Sprecher seiner Fraktion in Stuttgart ist. Seit Jahren kämpfe die SPD Fraktion für eine Schule, in der individuelles Lernen verstärkt ermöglicht werde und der selbstverantwortliche Umgang in der Schulgemeinschaft im Mittelpunkt stünde. Bayer hebt darauf ab, dass solche Entwicklungen nur gelängen, wenn Schulkonferenz und Schulträger an einem Strick ziehen würden. Das sei in Schiengen in hervorragender Weise der Fall gewesen. Bayer habe die Hebelschule in den vergangenen Jahren mehrfach besucht und sich ein eigenes Bild machen können. "Ich war von Anfang an begeistert, wie hier pädagogisch gearbeitet wird", so Bayer, und berichtet dass er mit einem Filmteam auch Videoaufnahmen gemacht habe, die als Informationsmaterial und Motivationsspritze für weitere Interessenten eingesetzt werden sollen.

Die in Stuttgart vorgelegten Konzepte mussten eine hohe Hürde nehmen. Sowohl leistungsbezogene Kriterien als auch Aspekte, die das pädagogische Klima des Schulalltags bestimmen, waren für die letztliche Genehmigung notwendig. Die Unterrichtsqualität soll vor allem durch den achtsamen Umgang mit Vielfalt, individueller Förderung wie auch kooperativem Lernen von stärkeren und schwächeren Schülern geprägt werden. Christoph Bayer: "In der Hebelschule wird auch ein weiteres wichtiges Element der Gemeinschaftsschulidee deutlich: das Miteinander steht im Vordergrund und nicht Ausgrenzung, Abgrenzung und Separierung. Es geht um selbstverantwortliches Lernen und bestmögliche Förderung von individuellen Begabungen. Frustration und Angst vor schlechten Noten sollen durch Neugierde und anhaltende Freude am Lernen ersetzt werden. Dass in Schiengen hierfür außerordentlich gute Voraussetzungen im pädagogischen Konzept, bei den Lehrerinnen und Lehrern und auch bei der kommunalen Unterstützung vorhanden waren, war sicherlich für die Entscheidung des Kultusministeriums ausschlaggebend", meint Bayer. Er hoffe, dass die ideologisch geprägten Debatten nun ein Ende hätten. Das Konzept der Gemeinschaftsschule solle sich in der Praxis bewähren - und die Hebelschule in Schliengen könne hierzu einen wichtigen Beitrag leisten.

Bayer ist davon überzeugt, dass mit dieser Schulform ein wichtiger Beitrag dazu geleistet wird, den Bildungserfolg von der sozialen Herkunft abzukoppeln und mehr Schülerinnen und Schülern vor Ort einen höheren Schulabschluss zu ermöglichen.

 

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