Christoph Bayer erläutert beim Neujahrsempfang seine politischen Schwerpunkte
Soziale Gerechtigkeit und Ökologie sind Kernpunkte der neuen Landespolitik
"Der Wechsel hat begonnen", leitete Bayer ein und drückte seine Freude darüber aus, dass der Neujahrsempfang 2012 unter gänzlich neuen politischen Vorzeichen stehe: Nach zehn Jahren als Oppositionspolitiker seien ihm nun als bildungspolitischer Sprecher einer Regierungsfraktion neue Aufgaben und auch ein "gerüttelt' Maß an zusätzlicher Verantwortung" zugewachsen.
So eröffnete Christoph Bayer das politische Jahr mit dem traditionellen Neujahrsempfang, dieses Mal mit rund 100 Gästen im historischen Gasthaus und Schwanitz-Haus "Zum Salmen" in Hartheim.
Kurze Frage an Christoph Bayer
Die SPD klagt gemeinsam mit den Grünen wegen des ENBW Aktienkaufs. Warum?
Die SPD verbindet mit der Klage ein klares Ziel: Das höchste Gericht im Land wird dem ehemalgen Finanzminister und der Regierung Mappus attestieren, mit ihrem eigenmächtigen Handeln beim Kauf der Unternehmensanteile das Haushaltsrecht des Parlaments verletzt und damit gegen die Verfassung verstoßen zu haben. Gestützt wird unsere Meinung durch den Verfassungsrechtler Professor Wieland, der sagt: "Die rechtliche Stellungnahme für die Landesregierung würde ich an einer Universität nicht akzeptieren: Sie hat nicht einmal die Qualität einer Seminararbeit".
Im Interesse einer geordneten Haushaltsführung in einem demokratischen Gemeinwesen kommt dem Parlament das Budgetrecht zu - das so genannte Königsrecht des Parlaments. Hiervon sind nur wenige Ausnahmen geregelt, wie zum Beispiel das Notbewilligungsrecht, das in Fällen von Naturkatastrophen und Unglücken dem Finanzminister die Möglichkeit einräumt, über- und außerplanmäßige Ausgaben zu tätigen. Es ist untragbar, dass sich ein Ministerpräsident selbstherrlich über die Verfassung stellt, den Finanzminister instrumentalisiert und ein Recht für Notfälle missbraucht, um ein Wahlkampfmanöver zu inszenieren. Nach Artikel 81 der Landesverfassung ist vorgesehen, dass der Finanzminister "im Falle eines unvorhergesehenen und unabweisbaren Bedürfnisses" eine Zustimmung zu einem Vorgang erteilen kann.
Unvorhersehbarkeit und Unabweisbarkeit sind in diesem Fall hoch umstritten. Völlig unverständlich ist es, dass der Ministerpräsident die verfassungsrechtlich notwendige Zustimmung des Parlaments zur Verhandlungsmasse mit der EdF machen konnte. Die Landesverfassung darf niemand zur Disposition stellen - schon gar nicht der Ministerpräsident, der einen Eid auf sie geschworen hat und erst recht nicht, wenn es um einen langfristig planbaren Kauf von Aktien geht. Dies alles gilt auch bei den neuen Mehrheiten.
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Hebelschule in Schliengen wird Gemeinschaftsschule
Das Kultusministerium ist vom Gesamtkonzept der Hebelschule überzeugt! Deshalb wird sie als eine von rund 30 Schulen im nächsten Schuljahr 2012/2013 zur Gemeinschaftsschule.
Fessenheim abschalten
Christoph Bayer ist empört, dass Frankreichs 58 Atomkraftwerke, wenn auch unter erheblichen Auflagen, weiterlaufen dürfen. Nach der Katastrophe im japanischen Fukushima kann es nur eine Konsequenz geben: Raus aus der Atomkraft!
Landesregierung bringt Ausbau der beruflichen Gymnasien auch im Kreis voran
Im Ausbau der Beruflichen Gymnasien ab dem Schuljahr 2012/13 sieht Christoph Bayer einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Bildungsgerechtigkeit im Land.
Weitere Meldungen und Berichte finden Sie im Pressebereich.
Sa., 28. Januar 2012, 14.30 Uhr
Münstertal, Belchenhalle
Mandatsträgerkonferenz
Mo., 30. Januar 2012, 19.30 Uhr
Titisee-Neustadt, Kurhaus - Großer Saal
Forum "Chancen der Schulentwicklung durch die neue Landesregierung"
Di., 31. Januar 2012, 10.30 Uhr
Freiburg, Regierungspräsidium
Besprechung zu aktuellen Straßenbauthemen der Region
Di., 31. Januar 2012, 14.30 Uhr
Schallstadt, Bürger- und Vereinshaus
Vor-Ort-Termin zur B3 Ortsumfahrung Schallstadt / L125 bei Pfaffenweiler mit der Staatssekretärin Gisela Splett
Mi., 01. Februar 2012, 19.00 Uhr
Schallstadt-Mengen, Gasthaus Alemannenhof
Regionale Mitgliederversammlung mir Mitgliederehrung
Fr., 03. Februar 2012, 14.30 Uhr
Kirchzarten, Asylbewerberheim
Besuch der Integrationsministerin Frau Bilkay Öney Thema: Flüchtlingsproblematik / Unterbringung
Qualifiziert, vertraulich und parteilich
Ministerin erläuterte den Bildungsaufbruch
Abschied vom Frontalunterricht




